Gaswolke

Gaswolke

Als Gaswolken werden in der Astronomie ausgedehnte, mit leichten Gasen und meist etwas Staub erfüllte Gebiete bezeichnet. Im sichtbaren Licht sind sie oft durch eingebundene oder davor liegende Dunkelwolken abgegrenzt. Wenn in ihnen bei Komprimierungsvorgängen neue Sterne entstehen, werden sie auch Sternentstehungsgebiete genannt.

Bei der Sternbildung in großen Gaswolken entsteht meist ein Offener Sternhaufen. Die gesamten Sternmassen machen aber nur etwa 10 % der Wolkenmasse aus. Danach bewirkt der Strahlungsdruck dieser neuen Sterne, dass der Rest des Gases zerstreut wird.

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News Meldungen


2019-01-24
Astrophysik - Klassische Mechanik
Wie Gaswolken zu Sonnen zerfallen
Mit dem ALMA-Observatorium in Chile hat eine Gruppe von Astronomen unter der Leitung von Henrik Beuther vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg die bisher detailliertesten Beobachtungen dazu gemacht, wie eine riesige Gaswolke in dichtere Teilregionen zerfällt, die dann als Geburtsstätten von Sternen dienen.
2019-10-31

Uralte Gaswolke zeigt, dass die ersten Sterne direkt nach dem Urknall entstanden sein müssen
Astronomen unter der Leitung von Eduardo Bañados vom Max-Planck-Institut für Astronomie haben eine Gaswolke entdeckt, die Informationen über die Frühphase der Galaxien- und Sternentstehung liefert, bloße 850 Millionen Jahre nach dem Urknall.

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