Zyklus der Präzession

Zyklus der Präzession

Das große Jahr ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zu anderen Bedeutungen siehe Großes Jahr (Begriffsklärung).
Schematische Darstellung der Präzession. Die kurzen Pfeile am Äquator zeigen die Rotation der Erde um ihre Achse (1 Zyklus = 1 Tag), der lange kreisförmige Pfeil an der Achse zeigt die Präzession (1 Zyklus ≈ 25.750 Jahre).

Als Zyklus der Präzession wird die Präzessionsperiode der Erdachse von etwa 25.700 bis 25.800 Jahren bezeichnet. Die zur Ekliptik schräg stehende Erdachse präzediert in diesem Zeitraum einmal um die senkrecht auf der Ebene der Ekliptik stehende Achse durch den Erdmittelpunkt, wodurch der Frühlingspunkt einmal durch alle Tierkreiszeichen (Sternbilder) wandert. Der Zyklus der Präzession wird auch Das Große Jahr, Platonisches Jahr oder Weltjahr genannt.

Ursachen und Zahlenwerte

Die Präzession wird verursacht durch die Gezeitenkräfte einiger Himmelskörper auf die sich drehende Erde. Durch den Äquatorwulst, d.h. der Erdradius am Äquator ist größer als an den Polen, verursachen die Gezeitenkräfte ein Drehmoment, das versucht, die Rotationsachse in die Senkrechte zur Ekliptik zu drehen, genaueres unter Präzession#Präzession der Erdachse. Die wichtigsten Beiträge zur Präzession pro Jahr sind die Gezeitenkräfte von Sonne und Mond von 50,40 ", davon 30 " durch den Mond, weitere Beiträge sind die planetarische Präzession von 0,12 " und die geodätische Präzession von 0,02 " durch die Allgemeine Relativitätstheorie. Alle diese Beiträge sind nicht konstant. Da deren Änderung nur begrenzt berechenbar ist, kann sogar der Zyklus der Präzession nur auf etwa ein Jahrhundert genau abgeschätzt werden. Ein Hochrechnen der genannten Werte auf einen kompletten Zyklus ist in diesem Sinne spekulativ.[1]

Die Präzessionsdrift der Tierkreiszeichen gegenüber den Sternbildern

Weg des Himmelsnordpols um den Ekliptikpol
Weg des Himmelssüdpols um den Ekliptikpol

Der Zyklus der Präzession ist die Zeit, nach der man genau ein tropisches Jahr mehr zählt als siderische Jahre. Die Länge dieser beiden Jahre unterliegt – für so lange Zeiträume – trotz prinzipiell exakter Definition solchen Ungenauigkeiten, dass eine exaktere Angabe als auf ein Jahrhundert genau nicht sinnvoll erscheint. (Die zahlreichen Gründe für diesen Sachverhalt sind ausführlich in den Artikeln Tropisches Jahr und Siderisches Jahr dargelegt.) Darüber hinaus sind die Geschwindigkeit der Präzession selbst und sogar der Öffnungswinkel des Präzessionskegels (die Schiefe der Ekliptik) über so lange Zeiträume deutlichen Änderungen unterworfen.

Die Drift des Frühlingspunktes (auch Präzessionsdefekt genannt) korreliert mit der Bewegung des Himmelspols (der Projektion der Erdachse auf die Himmelssphäre): Auf einer Sternkarte präzediert der Frühlingspunkt auf einer Linie senkrecht zur Linie vom Himmelspol zum Ekliptikpol, der sich im Zentrum des Präzessionskreises befindet (Siehe Abbildung).

Die Präzession ist der Grund für das Auseinanderdriften der 12 Tierkreiszeichen und der Sternbilder, die ihnen den Namen gaben: Der Frühlingspunkt wird auch als Widderpunkt bezeichnet, nach dem Sternbild Widder. Er befindet sich zurzeit aber im westlichen Teil des Sternbildes Fische, ist also etwa 25° vom Widder entfernt. So lässt sich das Alter dieser Bezeichnung ungefähr abschätzen. Je nachdem, ob der Punkt ursprünglich den Anfang oder die Mitte des Sternbildes Widder markierte, dürfte er seinen Namen vor grob zwischen 1700 und 3000 Jahren bekommen haben. Leider ist die Quellenlage astronomischer Literatur in der vorarabischen Zeit unzureichend. Die Präzession an sich dürfte schon den babylonischen Astronomen um 300 v. Chr. bekannt gewesen sein, vielleicht – auf assyrischen Tabellen aufbauend – auch deutlich früher. Da der Grund für die Drift des Frühlingspunktes nicht erkannt wurde (aber auch durch allfällige inkonsistente Übersetzungen), besteht die Möglichkeit, dass die jeweiligen Sternbilder – unter Beibehaltung ihres Namens – auf andere Konstellationen übertragen wurden, um sie dem Frühlingspunkt nachzuführen.

Trotz dieser Vorbehalte ist der Zyklus der Präzession eine Methode der Geschichte der Astronomie und Astronomischen Chronologie zur Analyse alter himmelskundlicher Aufzeichnungen. Mittels der Frühlingspunktdrift lässt sich etwa eine erstaunlich frühe Wurzel der chinesischen Kalenderrechnung[2] – bis etwa ins 15. Jahrhundert v. Chr. – vermuten oder sich die Tradition der noch immer im Umlauf befindlichen Bauernkalender[3] ins ausgehende Mittelalter datieren.

Platon und das Platonische Jahr

Die Namensgebung „Platonisches Jahr“ bezieht sich auf den griechischen Philosophen Platon. In seinem Dialog Timaios spricht dieser aber hauptsächlich davon, dass die Planeten im Laufe langer Zeiträume wieder in ihrem gemeinsamen Anfangs- und Frühlingspunkt zusammentreffen und dabei einen Weltzyklus vollenden;[4] die Präzession kommt hierbei nicht vor. Weiterhin wird betont, dass Platon noch gar nichts von der Präzession gewusst haben konnte, da diese erst später durch Hipparchos entdeckt worden sei. Bei dem spätantiken Autor Macrobius findet sich jedoch ein eindeutiger Hinweis auf eine Verknüpfung des Großen Jahres bzw. Weltjahres mit dem Präzessionszyklus der Sterne, so dass dieses Konzept zumindest spätantiken Ursprungs ist. Platon selbst hat an einer anderen Stelle des Timaios auch davon gesprochen, dass die Sterne im Laufe sehr langer Zeiträume bzw. Zyklen von ihren Orten systematisch abweichen, wie er von den „Ägyptern“ erfahren haben will. Dies deutet darauf hin, dass er zumindest ein vages Verständnis des Präzessions-Zyklus besaß und somit auch die Zuweisung „Platonisches Jahr“ gerechtfertigt ist.[5]

Zwölf Platonische Monate

Die jeweiligen Sternbilder eines Zeitalters bestimmen nach astrologischer Lehre eine langfristige Entwicklungsphase der Menschheit.

Das Platonische Jahr wird in zwölf Platonische Monate (Weltmonate, Große Monate auch Weltzeitalter) zu je etwa 2150 Jahren unterteilt. Die Weltmonate tragen die Namen nach den zwölf Tierkreiszeichen. Das Sternbild, in dem sich der Frühlingspunkt zurzeit befindet, gibt dem Platonsmonat seinen Namen. So gesehen befinden wir uns derzeit im Fische-Monat des Platonischen Jahres.

Legt man die im Jahr 1930 definierten Grenzen der Sternbilder zugrunde, so verläuft die Ekliptik mittlerweile durch dreizehn Sternbilder – nämlich die zwölf Sternbilder des Tierkreises und den Schlangenträger (Ophiuchus). Der Abschnitt des Schlangenträgers wird bei der Berechnung der Weltzeitalter jedoch nach alter Tradition dem Skorpion zugeordnet, so dass es zwölf Sternbilder bleiben. Die traditionellen Sternbilder zugrunde gelegt, hat das Fischezeitalter vor knapp 2000 Jahren begonnen und wird mit Beginn des Wassermannzeitalters etwa um das Jahr 2600 vorbei sein, wenn der Frühlingspunkt das Sternbild Wassermann betritt. Da die Sternbilder unterschiedlich große Abschnitte auf der Ekliptik einnehmen, müssen sie jedoch auf 30°-Abschnitte gemittelt werden, um auf gleich lange Weltmonate zu kommen. In dieser Angleichung befindet sich der siderische 0°-Widder-Punkt ziemlich genau gegenüber von Spica, das heißt im Jahr 2010 auf 24° Widder im Tierkreis. Aufgrund der Präzession wird der siderische 0°-Widder-Punkt in ungefähr 6 × 72 Jahren auf der Ekliptik bei 0° Stier angekommen und somit genau 30° vom Frühlingspunkt entfernt sein – auf den sich dann das (angeglichene) Sternbild Wassermann bewegt. Demnach dürfte das Wassermann-Zeitalter um das Jahr 2442 beginnen. Andere, leider vielfach und gerne genannten Zeitpunkte sind nicht an den Sternbildern orientiert – und somit eigentlich irrelevant für eine Theorie, die sich an den Sternbildern orientieren will.

Tabelle der Termine

Durch die Präzession wandern die Tagundnachtgleichen und die Sonnenwenden einmal durch alle Sternbilder im Tierkreis. Legt man zwölf Sternbilder mit je 30°, also gleich lange Platonische Monate, sowie eine Periode von 25.800 Jahren zu Grunde, dann ergeben sich die Werte für die Weltmonate in der gelben Spalte folgender Tabelle. Beim Studieren der Tabelle ist zu berücksichtigen, dass hier „Äpfel und Birnen verwechselt“ worden sind: denn die gleiche Auffassung, die den verfrühten Beginn des Fische-Zeitalters um das Jahr 50 n. Chr. am nicht angeglichenen, astronomischen Sternbild festlegt, darf nicht plötzlich als Ausgangsbasis für die angeglichenen Zeitalter verwendet werden. Alle anderen Spalten in der Tabelle zeigen die Dauer der durch die astronomischen Sternbildgrenzen definierten Zeitphasen (in der Tabelle sind die Weltmonate gerundet auf halbe Jahrhunderte, Hauptstellungen auf Jahrzehnte):

30° Sektoren Eintritt in das Sternbild (unterschiedliche Sektoren)
Sternbild Sektor Weltmonat Frühlingspunkt Sommerpunkt Herbstpunkt Winterpunkt Dauer
  Jungfrau 44,1° + 12950
− 12850
+ 12170
− 13630
− 7180 − 730 + 5720 3160 Jahre
  Löwe 35,7° − 10700 − 10470 − 4020 + 2430 + 8880 2570 Jahre
  Krebs 20,1° − 8550 − 7900 − 1450 + 5000 + 11450 1440 Jahre
  Zwillinge 27,9° − 6400 − 6460 − 10 + 6440 + 12890
− 12910
2000 Jahre
  Stier 36,7° − 4250 − 4460 + 1990 + 8440 − 10910 2620 Jahre
  Widder 24,7° − 2100 − 1840 + 4610 + 11060 − 8290 1770 Jahre
  Fische 37,2° + 50 − 70 + 6380 + 12830
− 12970
− 6520 2670 Jahre
  Wassermann 24,0° + 2200 + 2600 + 9050 − 10300 − 3850 1710 Jahre
  Steinbock 28,0° + 4350 + 4310 + 10760 − 8590 − 2140 2010 Jahre
  Schütze 33,3° + 6500 + 6320 + 12770
− 13030
− 6580 − 130 2380 Jahre
  Schlangenträger 18,6° + 8650 + 8700 − 10650 − 4200 + 2250 1340 Jahre
  Skorpion 6,7° + 10040 − 9310 − 2860 + 3590 480 Jahre
  Waage 23,0° + 10800 + 10520 − 8830 − 2380 + 4070 1650 Jahre

Anmerkung:
Die Jahreszahlen sind als Messpunkte auf einer unter Astronomen gebräuchlichen Zeitskala zu verstehen. Der Nullpunkt ist hierbei derselbe wie bei der gebräuchlichen Jahreszählung unseres Kalenders. Da aber auf einer Skala gemessen wird, kann im Vergleich zur bei Historikern verbreiteten Jahreszählung eine Differenz von einem Jahr im Bereich v.u.Z. auftreten.

Mutmaßliche Zusammenhänge zwischen Präzessionszyklus und Religionen

Die Entdeckung des Zyklus der Präzession durch den griechischen Astronomen Hipparchos um 128 v. Chr. erschütterte seinerzeit erheblich die gelehrten Kreise, da man doch die großen Himmelskreise des Äquators und der Ekliptik bis dahin als unveränderlich und Sinnbild des Ewigen betrachtet hatte. Dennoch scheint es keinen Beleg dafür zu geben, dass dieser Zyklus in der griechischen Philosophie mit Weltuntergangsspekulationen verknüpft wurde.

Allerdings stellte der Religionswissenschaftler David Ulansey 1989 die Theorie auf, die Entdeckung der Präzession des Frühlingspunktes im 2. Jahrhundert v. Chr. hätte sich unmittelbar auf die Entstehung des Mithraskultes ausgewirkt: Mithras, der von ihm mit dem Sternbild Perseus identifiziert wird, sei gewissermaßen der „Gott der Präzession“.[6] Ähnliche Thesen werden auch von Peter Joseph im ersten Teil seines verschwörungstheoretischen Youtube-Filmes Zeitgeist propagiert.

Die neureligiöse Bewegung Thelema geht ebenfalls von einem Wechsel der Äonen mit dem Wandern des Frühlingspunktes aus.

Weblinks

Quellen

  1. Joachim Krautter, Erwin Sedlmayr et al.: Meyers Handbuch Weltall, S. 49ff., ISBN 3-411-07757-3, besonders S. 51
  2. Joseph Needham: Wissenschaft und Zivilisation in China. Übers. von Rainer Herbster, Von Colin A. Ronan bearbeitete Ausg., Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-518-57692-5.
  3. Gottfried Briemle: Der Unterschied zwischen Sternzeichen und Sternbildern. In: Oberösterreichischer Volkskalender 2002. Verlag Oberösterr. Bauernbund, Linz, S. 71–78.
  4. Timaios 39d
  5. Franz Krojer: Etwas zum Ursprung des Platonischen Jahrs. In: Astronomie der Spätantike, die Null und Aryabhata. Differenz-Verlag, München 2009, S. 49–61. (PDF)
  6. David Ulansey: Die Ursprünge des Mithraskultes. Stuttgart 1998, S. 68–76 Originalausgabe: The Origins of the Mithraic Mysteries: Cosmology and Salvation in the Ancient World. Oxford University Press, New York 1991. Zu einer Kritik von Ulansey Thesen siehe insbesondere Roger Beck: In the Place of the Lion: Mithras in the Tauroctony. In: in J. R. Hinnells (Hrsg.): Studies in Mithraism: Papers associated with the Mithraic Panel organized on the occasion of the XVIth Congress of the International Association for the History of Religions. L'Erma di Bretschneider, Rom 1994, S. 29–50.

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