Pierre Bergé (Physiker)

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Pierre Bergé (* 16. September 1934 in Pau; † 4. September 1997 in Paris) war ein französischer Experimentalphysiker, der die Chaos-Physik erforschte.

Biographie

Bergé studierte Physik an der École Centrale in Nantes. Danach war er während seiner gesamten Karriere (ab 1957) am Kernforschungszentrum in Saclay des Commissariat à l'énergie atomique. Von 1979 bis 1990 war er dort Leiter der Abteilung Kondensierte Materie und von 1991 bis 1994 des umbenannten Départments für kondensierte Materie, Atome und Moleküle. Er war auch in nationalen Programmen zur Verbesserung der Physikdidaktik engagiert.

Bergé beschäftigte sich mit chaotischen dynamischen Systemen und Turbulenz, unter anderem im Rayleigh-Benard-Experiment, wo er mit anderen Forschern verschiedene Intermittenz-Übergange zum Chaos entdeckte.[1]

1990 erhielt er den Gentner-Kastler-Preis.

Schriften

  • mit Yves Pomeau, Monique Dubois-Gance: Des rythmes au Chaos. 1994, ISBN 2738102344
  • Herausgeber: Les Chaos. Eyrolles 1988 (darin sein Aufsatz mit Dubois über das Rayleigh-Benard System)
  • mit Pomeau, Christian Vidale: L’Ordre dans le chaos: vers un approche deterministe de la turbulence. Hermann 1984, ISBN 2705659803; englisch: Order within Chaos. Wiley 1986
  • mit Pomeau, Vidale: L’espace chaotique. 1998, ISBN 2705663452

Quellen

  1. Bergé, Dubois, Manneville, Pomeau: Intermittency in Rayleigh Benard convection. In: J.Phys.Lett. Band 41, 1980, L 341

Weblinks