Oko

Oko

Dieser Artikel behandelt die Frühwarnsatelliten der Baureihe Oko. Zu weiteren Begriffen siehe Oko (Begriffsklärung).

Die Satelliten der Oko-Baureihe (russisch Око (УС-КС), deutsch: Auge, auch US-KS) sind ehemals sowjetische und jetzt russische Frühwarnsatelliten. Sie werden unter dem Tarnnamen Kosmos gestartet.

Allgemeines

Die Satelliten werden in zwei verschiedenen Orbits platziert. Starts von Plessezk aus erfolgen mit einer Molnija-M-Rakete in einen hochelliptischen Orbit (600 × 40.000 km), der dem der Molnija-Nachrichtensatelliten entspricht mit einer Umlaufzeit von 718 Minuten, einer Bahnneigung von 63 Grad zum Äquator, einem Apogäum von 39.700 Kilometern und einem Perigäum von 600 Kilometern. (Siehe Molnija-Orbit) Mit Starts von Baikonur aus werden die Satelliten mit einer Proton-K-Raketen in einen geostationären Transferorbit gebracht. Erstere Satelliten werden als US-K (intern: 73D6), letztere als US-KS (intern: 74Kh6) oder SPRN-2 Prognos (diese Bezeichnung ist eigentlich falsch, da unter diesem Namen nur die Orbitpositionen reserviert wurden) bezeichnet.

Einer der Satelliten war am 26. September 1983 für einen Fehlalarm verantwortlich, der zu einem Atomkrieg hätte führen können. Dieser meldete einen Start von US-amerikanischen Atomraketen in Richtung der UdSSR. Ein gesundes Misstrauen gegenüber der Technik und eine plausible Einschätzung der Situation (kein Atomkrieg beginnt mit nur fünf Raketen) durch den leitenden Offizier Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow im Geheimbunker „Serpuchow 15“ bei Moskau verhinderte glücklicherweise die Katastrophe. Wie sich später herausstellte, erkannte der Satellit infolge einer ungünstigen Konstellation über der Malmstrom Air Force Base in Montana anstelle von Raketen eine Reflexion von Sonnenlicht an Wolken in der höheren Atmosphäre.[1]

Geschichte

Die Entwicklung der Oko-Satelliten begann wahrscheinlich in den späten 1960er Jahren. Die Satelliten wurden vom NPO Lawotschkin entwickelt und gebaut. Der erste Teststart erfolgte unter der Tarnbezeichnung Kosmos-520 am 19. September 1972 von Plessezk aus. Fünf weitere Starts folgten im Laufe der nächsten drei Jahre, davon vier von Plessezk aus und einer (Kosmos-775) in eine geostationäre Umlaufbahn von Baikonur aus. Ab 1977 erhöhte sich die Frequenz der Satellitenstarts stark, als acht weitere US-KS von Plessezk aus gestartet wurden. Diese wurden in eine solche Bahn gebracht, die eine maximale Übersicht der Westküste der USA ermöglichte, was wiederum die Beobachtung der US-amerikanischen ICBM-Felder einschränkte. Es wird angenommen, dass die Vandenberg Air Force Base überwacht und gleichzeitig die Satelliten durch die recht häufigen Teststarts von dort getestet werden sollten. Nach diesen Tests wurden zusätzliche Satelliten in ähnlichen Bahnen, jedoch mit um etwa 30 Grad nach Osten verschobenem Apogäum, gestartet, welche dann die Überwachung der US-Raketen-Felder übernahmen. Zu einer vollständigen Überwachung rund um die Uhr waren vier Satelliten notwendig, was jedoch aufgrund von Satellitenausfällen und anderen Problemen erst ab 1980 sichergestellt werden konnte. Zusätzliche Satelliten auf neun unterschiedlichen Flugbahnen mit etwa 40 Grad Versatz ergänzten später das System.

Auffällig war die für den Einsatzzweck extrem kurze Lebensdauer der Satelliten. Von den dreizehn ersten Satelliten, welche zwischen 1972 und 1979 gestartet wurden, arbeiteten nur sieben länger als 100 Tage. Die Satelliten waren mit einem Selbstzerstörungssystem ausgerüstet, welches sich automatisch aktivierte, wenn der Satellit die Kommunikation mit der Bodenstation verlor. Bis das System 1983 deaktiviert wurde, gingen elf von einunddreißig Satelliten auf diese Art verloren. Durch Kosmos-1382 wurde am 26. September 1983 ein Angriff mit einer amerikanischen Atomrakete gemeldet, der sich als Fehlalarm herausstellte.

Die Verwendung von Molnija-Umlaufbahnen im Gegensatz zu geostationären hatte seinen Grund in der niedrigen Sensorwirksamkeit. Kurz nach dem Start von Interkontinentalraketen erhebt sich diese über dem Horizont und der Abgasstrahl hebt sich gut gegen die Schwärze des Weltraums ab. Von einer geostationären Position aus erscheint die Sonne manchmal hinter dem Satelliten, was eine potenzielle Blendung durch atmosphärische Reflexionen ergibt. Die Molnija-Umlaufbahn liegt viel weiter in Richtung Norden mit einem größeren Winkel zwischen der Sonne und dem Satelliten, was solche Reflexionen praktisch ausschließt. Der Nachteil dieses Ansatzes ist, dass jeder Satellit nur etwa sechs Stunden in einer günstigen Position zur Beobachtung der USA ist, was bedeutet, dass vier Satelliten für eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung notwendig sind.

Beginnend mit Kosmos-1546 im Jahr 1984 wurden die Satelliten in den Molnija-Umlaufbahnen durch zusätzliche Satelliten in geostationären Umlaufbahnen in einer Position vor der Westküste von Afrika ergänzt. Auf dieser Position hatten sie einen ähnlichen Sichtwinkel, wie von den Molnija-Positionen. Zwischen 1980 und 1993 wurden in rascher Folge mit einem Durchschnitt von fünf Starts pro Jahr weitere Satelliten in beide Bahnen gestartet. Dies verringerte sich nach Ablauf dieses Zeitraums auf etwa ein Start pro Jahr. Es hat den Anschein, als ob ab diesem Zeitpunkt modernisierte Versionen des Satelliten mit einer dramatisch verbessert Lebenszeit von über vier Jahren zum Einsatz kommen. Es ist jedoch auch möglich, dass dies auf die geringere strategische Bedrohung der USA, kombiniert mit Etat-Problemen zurückzuführen ist.[2] Ab 1988 kam für die geostationäre Umlaufbahn weiterentwickelte Satelliten (US-KMO, intern: 71Kh6) zu Einsatz.[3] Aktuell sind (je nach Quelle) zwischen zwei und vier Satelliten einsatzfähig.[4][5]

Bisher wurden insgesamt 100 Oko-Satelliten gestartet. Seit etwa dem Jahr 2000 wird am Nachfolgesystem EKS (Jedinaja Kosmitscheskaja Systema) gearbeitet, welches 2012 in die Erprobungsphase gehen soll.[6]

Technik

Ein Oko-Satellit besteht aus einer Triebwerkseinheit, einer Instrumenteneinheit und einer Nutzlasteinheit. Diese Systeme sind auf einen zylindrischen Rahmen montiert, der etwa zwei Meter lang ist und einen Durchmesser von 1,7 Metern hat. Die Gesamtmasse des dreiachsenstabilisierten Satelliten beträgt beim Start etwa 2.400 Kilogramm. Die Trockenmasse des Raumfahrzeugs beträgt 1.250 Kilogramm.

Die Triebwerkseinheit ist mit vier Orbitmanöver- und 16 Lageregelungstriebwerken sowie den zugehörigen Tanks ausgerüstet. Die Nutzlast besteht aus einem Spiegelteleskop mit einer Öffnung von 50 Zentimetern und großer Brennweite. Es ist mit leistungsfähigen Infrarotsensoren ausgestattet. Darüber hinaus gibt es an Bord noch eine Reihe kleinerer Teleskope um auch eine Weitwinkelsicht verfügbar zu haben und das Lichtspektrum überwachen zu können. Die Übertragung der Bilder der Teleskope erfolgt in Echtzeit an das Bodenkontrollzentrum.[7]

Die Daten werden auf einer Frequenz im S-Band von 2298 MHz übertragen.[8]

Die weiterentwickelten Satelliten des Typs KMO tragen ein Infrarotteleskop mit einer Öffnung von 1 Meter und einem bis auf 4,5 Meter Länge ausfahrbarem Sonnenschild. Sie sind etwa 2500 kg schwer und haben eine Lebensdauer von fünf bis sieben Jahren.[3]

Startliste

Name Startdatum Startplatz Trägerrakete
Kosmos-520 (US-K Nr.1) 19. September 1972 Plessezk Molnija-M
Kosmos-606 (US-K Nr.2) 02. November 1973 Plessezk Molnija-M
Kosmos-665 (US-K Nr.3) 29. Juni 1974 Plessezk Molnija-M
Kosmos-706 (US-K Nr.4) 30. Januar 1975 Plessezk Molnija-M
Kosmos-775 (US-KS Nr.1) 08. Oktober 1975 Baikonur LC-81/23 Proton-K
Kosmos-862 (US-K Nr.5) 22. Oktober 1976 Plessezk Molnija-M
Kosmos-903 (US-K Nr.6) 11. April 1977 Plessezk Molnija-M
Kosmos-917 (US-K Nr.7) 16. Juni 1977 Plessezk Molnija-M
Kosmos-931 (US-K Nr.8) 20. Juli 1977 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1024 (US-K Nr.9) 28. Juni 1978 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1030 (US-K Nr.10) 06. September 1978 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1109 (US-K Nr.11) 27. Juni 1979 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1124 (US-K Nr.12) 28. August 1979 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1164 (US-K Nr.13) 12. Februar 1980 Plessezk Molnija-M, Fehlstart da Fehler in der vierten Stufe und so falscher Orbit
Kosmos-1172 (US-K Nr.14) 12. April 1980 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1188 (US-K Nr.15) 14. Juni 1980 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1191 (US-K Nr.16) 02. Juli 1980 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1217 (US-K Nr.17) 24. Oktober 1980 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1223 (US-K Nr.18) 27. November 1980 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1247 (US-K Nr.19) 19. Februar 1981 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1261 (US-K Nr.20) 31. März 1981 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1278 (US-K Nr.21) 19. Juni 1981 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1285 (US-K Nr.22) 04. August 1981 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1317 (US-K Nr.23) 31. Oktober 1981 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1341 (US-K Nr.24) 03. März 1982 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1348 (US-K Nr.25) 07. April 1982 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1367 (US-K Nr.26) 20. Mai 1982 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1382 (US-K Nr.27) 25. Juni 1982 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1409 (US-K Nr.28) 22. September 1982 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1456 (US-K Nr.29) 25. April 1983 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1481 (US-K Nr.30) 08. Juli 1983 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1518 (US-K Nr.31) 28. Dezember 1983 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1541 (US-K Nr.32) 06. März 1984 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1546 (US-KS Nr.2) 29. März 1984 Baikonur LC-200/40 Proton-K
Kosmos-1547 (US-K Nr.33) 04. April 1984 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1569 (US-K Nr.34) 06. Juni 1984 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1581 (US-K Nr.35) 03. Juli 1984 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1586 (US-K Nr.36) 02. August 1984 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1596 (US-K Nr.37) 07. September 1984 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1604 (US-K Nr.38) 04. Oktober 1984 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1629 (US-KS Nr.3) 21. Februar 1985 Baikonur LC-200/39 Proton-K
Kosmos-1658 (US-K Nr.39) 11. Juni 1985 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1661 (US-K Nr.40) 18. Juni 1985 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1675 (US-K Nr.41) 12. August 1985 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1684 (US-K Nr.42) 24. September 1985 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1687 (US-K Nr.43) 30. September 1985 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1698 (US-K Nr.44) 22. Oktober 1985 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1701 (US-K Nr.45) 09. November 1985 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1729 (US-K Nr.46) 01. Februar 1986 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1761 (US-K Nr.47) 05. Juli 1986 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1774 (US-K Nr.48) 28. August 1986 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1783 (US-K Nr.49) 03. Oktober 1986 Plessezk Molnija-M, Fehlstart da Fehler in der vierten Stufe und so falscher Orbit
Kosmos-1785 (US-K Nr.50) 15. Oktober 1986 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1793 (US-K Nr.51) 20. November 1986 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1806 (US-K Nr.52) 12. Dezember 1986 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1849 (US-K Nr.53) 04. Juni 1987 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1851 (US-K Nr.54) 12. Juni 1987 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1894 (US-KS Nr.4) 28. Oktober 1987 Baikonur LC-200/40 Proton-K
Kosmos-1903 (US-K Nr.55) 21. Dezember 1987 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1922 (US-K Nr.56) 26. Februar 1988 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1940 (US-KMO Nr.1) 26. April 1988 Baikonur LC-200/39 Proton-K
Kosmos-1966 (US-K Nr.57) 30. August 1988 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1974 (US-K Nr.58) 03. Oktober 1988 Plessezk Molnija-M
Kosmos-1977 (US-K Nr.59) 25. Oktober 1988 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2001 (US-K Nr.60) 14. Februar 1989 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2050 (US-K Nr.61) 23. November 1989 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2063 (US-K Nr.62) 27. März 1990 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2076 (US-K Nr.63) 28. April 1990 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2084 (US-K Nr.64) 21. Juni 1990 Plessezk Molnija-M, Fehlstart da Fehler in der vierten Stufe und so falscher Orbit
Kosmos-2087 (US-K Nr.65) 25. Juli 1990 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2097 (US-K Nr.66) 28. August 1990 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2105 (US-K Nr.67) 20. November 1990 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2133 (US-KMO Nr.2) 14. Februar 1991 Baikonur LC-200/39 Proton-K
Kosmos-2155 (US-KMO Nr.3) 13. September 1991 Baikonur LC-81/23 Proton-K
Kosmos-2176 (US-K Nr.68) 24. Januar 1992 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2196 (US-K Nr.69) 08. Juli 1992 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2209 (US-KMO Nr.4) 10. September 1992 Baikonur LC-81/23 Proton-K
Kosmos-2217 (US-K Nr.70) 21. Oktober 1992 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2222 (US-K Nr.71) 25. November 1992 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2224 (US-KMO Nr.5) 17. Dezember 1992 Baikonur LC-200/39 Proton-K
Kosmos-2232 (US-K Nr.72) 26. Januar 1993 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2241 (US-K Nr.73) 06. April 1993 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2261 (US-K Nr.74) 10. August 1993 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2282 (US-KMO Nr.6) 06. Juli 1994 Baikonur LC-81/23 Proton-K
Kosmos-2286 (US-K Nr.75) 05. August 1994 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2312 (US-K Nr.76) 24. Mai 1995 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2340 (US-K Nr.77) 09. April 1997 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2342 (US-K Nr.78) 14. Mai 1997 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2345 (US-KMO Nr.7) 14. August 1997 Baikonur LC-200/39 Proton-K
Kosmos-2350 (US-KMO Nr.8) 29. April 1998 Baikonur LC-200/39 Proton-K
Kosmos-2351 (US-K Nr.79) 07. Mai 1998 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2368 (US-K Nr.80) 27. Dezember 1999 Plessezk LC-16 Molnija-M
Kosmos-2379 (US-KMO Nr.9) 24. August 2001 Baikonur LC-81/24 Proton-K
Kosmos-2388 (US-K Nr.81) 01. April 2002 Plessezk, LC-16/2 Molnija-M
Kosmos-2393 (US-K Nr.82) 24. Dezember 2002 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2397 (US-KMO Nr.10) 24. April 2003 Baikonur LC-81/24 Proton-K
Kosmos-2422 (US-K Nr.83) 21. Juli 2006 Plessezk, LC-16/2 Molnija-M
Kosmos-2430 (US-K Nr.84) 23. Oktober 2007 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2440 (US-KMO Nr.11) 26. Juni 2008 Baikonur LC-81/24 Proton-K
Kosmos-2446 (US-K Nr.85) 02. Dezember 2008 Plessezk Molnija-M
Kosmos-2469 (US-K Nr.86) 30. September 2010 Plessezk Molnija-M[9]
Kosmos-2479 (US-KMO Nr.12) 30. März 2012 Baikonur LC-81/24 Proton-K

Weblinks

Quellen

  1. Geoffrey Forden: Fehlalarme (englisch)
  2. Warfare.ru: Oko (US-KS)
  3. 3,0 3,1 Gunter's Space Page: US-KMO
  4. RussianForces: Early Warning Constellation
  5. Real Time Satellite Tracking: COSMOS 2422
  6. Cosmos-2469 might be the last HEO early-warning satellite
  7. Der Orion: Molnija-M bringt russischen Militärsatelliten in den Orbit (abgerufen am 4. Dezember 2008)
  8. Zarya: S-Band Belegung
  9. Russland startete Frühwarnsatellit Kosmos 2469

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18.03.2021
Stratosphärische Winde auf Jupiter erstmals gemessen
Mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) hat ein Team von Astronomen zum ersten Mal die Winde in der mittleren Atmosphäre des Jupiters direkt gemessen.