Monolage

Monolage

Der Begriff Monolage (engl.: Monolayer) oder Monoschicht bezeichnet abhängig vom Fachgebiet eine Schicht von Atomen, Molekülen oder Zellen auf einer Oberfläche, wobei die Schichthöhe nur ein Atom, ein Molekül oder eine Zelle beträgt. Es liegen in der Monolage demnach keine gleichen Atome oder Moleküle übereinander. Der Begriff kann auch als eine für die Deposition oder Ablation auf kristallinen Oberflächen verwendete Maßeinheit verstanden werden. Eine Monolage entspricht dabei der vollständigen, Werte kleiner als eins einer teilweisen Bedeckung eines Substrates mit der deponierten oder ablatierten Atom-, Molekül- oder auch Zellsorte.

Physikalische Experimente zur Bestimmung der Eigenschaften der Oberfläche von Festkörpern benötigen besonders reine Bedingungen, bereits eine Monolage von Fremdatomen kann zu verfälschten Ergebnissen führen. In der Praxis hat sich der Begriff der Monozeit etabliert, definiert als die Zeitspanne, in welcher sich eine vormals reine Festkörperoberfläche durch Restgasabscheidung mit einer Monoschicht bedeckt.

Literatur

Siehe auch

Selbstorganisierende Monoschicht


News Meldungen


2018-11-26
Festkörperphysik
Selbstorganisierte, molekulare Monolagen für effiziente Perowskit-Solarzellen
Ein Team am HZB hat ein neues Verfahren entdeckt, um effiziente Kontaktschichten in Perowskit-Solarzellen zu realisieren: Es basiert auf Molekülen, die sich selbstorganisierend anordnen und eine Monolage bilden.

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