Maxwell-Medaille

Die Maxwell-Medaille (englisch Maxwell Medal) des Institute of Physics ist ein Preis für theoretische Physik, der ab 1961 verliehen wird und insbesondere jüngere Physiker fördern soll. Der Preis ist nach James Clerk Maxwell benannt. Bis 1970 wurde er alle geradzahligen Jahre vergeben, danach jährlich. Er ist mit einer Bronze-Medaille verbunden und mit 1000 Pfund Sterling dotiert.

Preisträger

  • 2017 Marcin Mucha-Kruczynski, für herausragende Beiträge zum Verständnis von Graphen, insbesondere bahnbrechende Untersuchungen zu seinen optischen Eigenschaften, Gitter-Deformationen, elektronischer Struktur und Elektronentransport.[1]
  • 2016 Alexandra Olaya-Castro, für ihre Beiträge zur Theorie von Quanteneffekten in biomolekularen Systemen
  • 2015 Clare Burrage, für ihre Beiträge zur Erforschung dunkler Energie
  • 2014 Igor Lesanovsky, für seine Beiträge zur Manipulation von Quantensystemen, insbesondere für seine bahnbrechenden Arbeiten zu hochangeregten Rydberg-Zuständen von cold atomic gases
  • 2013 Joanna Dunkley, für ihre Beiträge zur Bestimmung von Struktur und Geschichte des Universums
  • 2012 Meera Parish, für ihre Pionierarbeit der Theorie kalter fermionischer Materie und von Magnetotransport in hochgeradig ungeordneten Medien
  • 2011 Andrei Starinets, für seine Beiträge zum Verständnis der Transporteigenschaften stark gekoppelter Quantenfelder
  • 2010 Peter Haynes, für lineare Skalierungsmethoden und Large Scale Simulationen von Materialien auf der Basis der Dichtefunktionaltheorie, speziell die Entwicklung des ONETEP-Codes.
  • 2009 Dmitry Skryabin, für Untersuchungen nichtlinearer optischer Prozesse, speziell der Wechselwirkung von Solitonen mit Strahlung und der Erzeugung ultrabreiter Spektren in Glasfasern.
  • 2008 Sougato Bose, für Charakterisierung und Untersuchung von Quantenverschränkung (Entanglement) in quantenmechanischen Systemen, speziell der Ausbreitung von Informationen in Spinketten.
  • 2007 Nigel Cooper, für Arbeiten zur topologischen Anregungen in Quanten-Hall-Systemen, speziell rotierende Bose-Einstein-Kondensate
  • 2006 Ruth Gregory, für Untersuchungen im Schnittbereich von Stringtheorie und Allgemeiner Relativitätstheorie, speziell kosmologische Strings und Schwarze Löcher.
  • 2005 Clifford Johnson, für herausragende Arbeiten zu Stringtheorie und Quantengravitation, speziell bezüglich der Nicht-Beobachtbarkeit (Censorship) von Singularitäten und die thermodynamischen Eigenschaften von Quanten-Raum-Zeiten.
  • 2004 Martin Plenio
  • 2003 Tchavdar Todorov
  • 2002 Andrew Schofield
  • 2001 Benjamin Simons
  • 2000 Andrew Steane
  • 1999 Jeffrey Forshaw
  • 1998 Andrew Fisher
  • 1997 Michael Wilkinson
  • 1996 Michael Payne
  • 1995 Artur Ekert
  • 1994 Stephen Barnett
  • 1993 John Wheater
  • 1992 Neil Turok
  • 1991 Michael Cates
  • 1990 George Efstathiou
  • 1989 Mark Warner
  • 1988 Robin Ball
  • 1987 Michael Boris Green
  • 1986 James Binney
  • 1985 Alan John Bray, Allan Peter Young
  • 1984 David William Bullett
  • 1983 Alastair Douglas Bruce
  • 1982 Jonathan Richard Ellis
  • 1981 John Michael Kosterlitz
  • 1980 David Wallace
  • 1979 Christopher Llewellyn Smith
  • 1978 Michael Berry
  • 1977 Eric Jakeman
  • 1976 Stephen Hawking
  • 1975 Anthony James Leggett
  • 1974 Samuel Edwards
  • 1973 David Thouless
  • 1972 Volker Heine
  • 1971 John Bryan Taylor
  • 1970 Richard Eden
  • 1968 Roger (James) Elliott und Kenneth Stevens
  • 1966 Richard Dalitz
  • 1964 Walter Marshall, Baron Marshall of Goring
  • 1962 Abdus Salam

Weblinks

  1. IOP Award Winners 2017. In: iop.org. Abgerufen am 30. Juni 2017 (english).