Korrektor (Teleskop)

Korrektor (Teleskop)

Ein Korrektor ist eine spezielle Anordnung von Linsen oder Spiegeln, die Abbildungsfehler eines Fernrohrobjektivs vermindert oder Abbildungsfehler durch die atmosphärische Dispersion (chromatische Aberration) beseitigt, wobei der Strahlengang des Teleskops nur gering verändert wird. Eine Definition gibt Ralph Allen Sampson für ein Linsensystem:[1]

„Corrector […] introducing very little deviation in the ray but an arbitary amount of aberration […].“

Es gibt verschiedene Bauarten, die sich durch die Position des Korrektors im optischen System und infolgedessen auch des Korrektor-Durchmessers in Bezug auf die Apertur (Öffnung des Objektivs) unterscheiden.

Apertur-Position

Datei:Schmidt-TeleskopII.svg
Schematische Darstellung der Korrektor-Position und des Strahlengangs der Schmidt-Kamera
Datei:Maksutov-TeleskopII.svg
Schematische Darstellung der Meniskuslinse und des gefalteten Strahlengangs des Maksutov-Cassegrain-Teleskops

Befindet sich der Korrektor in der Aperturposition, bildet er gleichzeitig die Blende des Teleskops. Bedeutende Beispiele sind

Diese ermöglichen die Verwendung eines sphärischen Hauptspiegels mit relativ großem Öffnungsverhältnis (im Bereich 1:3 bis 1:2) und ergeben einen nutzbaren Bildwinkel von mehreren Grad. Die aufwendige Baker-Nunn-Kamera, die spezielle Glassorten und asphärische Linsen einsetzt, erzielt einen Bildwinkel von 30° bei einem Öffnungsverhältnis von 1:1 und einem Linsendurchmesser von 50 cm.

Die Grundlagen dieser Korrektoren wurden in den 1930ern und 40ern entwickelt. Es sind afokale Linsen, die durch ihre besondere Gestalt achromatisch sind und eine Aberration erzeugen, die der des Hauptspiegels entgegengesetzt ist und diese kompensiert. Man erkannte, dass die optisch vorteilhafteste Position des Korrektors im Mittelpunkt der Krümmung des Hauptspiegels, der doppelten Brennweite, liegt. Daraus ergeben sich trotz der hohen Öffnungsverhältnisse relativ lange Teleskopabmessungen und der Hauptspiegel muss einen größeren Durchmesser als die Apertur bzw. der Korrektor aufweisen, um das Bild nicht zu vignettieren. Dies und die bei größeren Durchmessern schwierig zu fertigenden und stabilisierenden Linsen beschränken die Apertur typisch auf Durchmesser von etwa einem Meter. Die größten Aperturen werden mit der Schmidt-Platte erzielt, als Linse mit einem Durchmesser von 134 cm im Alfred-Jensch-Teleskop oder als Schiefspiegel im LAMOST mit einer Apertur von 4 m.

Wenngleich es sich nachteilig auf die optischen Eigenschaften auswirkt, sind davon ausgehend eine ganze Reihe verkürzte Varianten entwickelt worden, wie sie im Maksutov-Cassegrain-Teleskop und Schmidt-Cassegrain-Teleskop, wie dem Wright-Teleskop oder mit Strahlengängen ähnlich dem Newton-Teleskop realisiert sind. Besonders vorteilhaft ist hier der Houghton-Korrektor, da er aufgrund der weiteren Freiheitsgrade durch die Verwendung von zwei Linsen diese Positionsverschiebung besser kompensieren kann. Weiterer Vorteile des Houghton-Korrektors sind die einfachere Herstellbarkeit und die Vermeidung einer Bildfeldwölbung, die sich bei den anderen Korrektoren inhärent aus der Geometrie ergibt und durch einen gekrümmten Film oder einen zusätzlichen Bildfeldebner nahe dem Brennpunkt ausgeglichen werden.

Die Leistung der Korrektoren in der Apertur-Position kann durch weitere Korrektoren, meist nahe dem Fokus, verbessert werden.[2]

Fokus-Position

Raytracing eines Rosin-Korrektors für hyperbolische Spiegel; die Spot-Diagramme sind im Zentrum, bei 0,35° und 0,5° ermittelt.
Darunter ein Jones-James-Korrektor für sphärische Spiegel und die Spot-Diagramme im Zentrum, bei 0,175° und 0,25°.
Als Referenz das Spot-Diagramm eines Parabolspiegels im Zentrum und bei 0,05°; alle mit eingezeichneten Airy-Scheibchen für einen Spiegel mit 600 mm Durchmesser und ein Öffnungsverhältnis von 1:5,6. Die gezeigten Strahlengänge entsprechen den letzten 500 mm bis zum Fokus.

Des Weiteren gibt es Korrektoren nahe der Bildebene, die im Englischen als Sub-Aperture Corrector bezeichnet werden. Deren Prinzipien wurden 1912–1914 von Ralph Allen Sampson publiziert[3] und seitdem in vielen Varianten entwickelt:

  • Sampsons Korrektor für Newton-Teleskope[4] und für Cassegrain-Teleskope[1]
  • Gascoigne,[5] asphärisch, einlinsig, beispielsweise im Irenée du Pont- und Henrietta Swope-Teleskop,
  • Rosin, zweielementig,[6][7][8]
  • Ross[9], zwei- oder dreielementig, eingesetzt in den 60- und 100-Zoll-Teleskopen des Mount-Wilson-Observatoriums,
  • Wynne[10][11], dreielementig oder vierelementig, beispielsweise im 5-m-Hale-Teleskop und in den 2,3-m-Teleskopen des Vainu-Bappu-Observatoriums und des Wyoming Infrared Observatory
  • Paul, ein konvexer und ein konkaver sphärischer Spiegel korrigieren Koma und Astigmatismus eines parabolischen Hauptspiegels.[12] Weiterentwickelt von Baker, der in dem Paul-Baker-Teleskop durch asphärische Spiegeloberflächen zudem die Bildfeldkrümmung beseitigt. Diese Konfiguration kam in einem 1,8-m-Teleskop und kommt in abgewandelter Form im LSST zum Einsatz.[13]
  • Paracorr, zwei Achromate für parabolische Hauptspiegel[14]

Diese Korrektoren werden bspw. in Newton-Teleskop zur Erweiterung des Sichtfeldes eingesetzt. Besonders vorteilhaft lassen sich Korrektoren mit einem speziell dafür konstruierten Hauptspiegel und ggf. Sekundärspiegels kombinieren, ersterer hat dann anstelle der parabolischen eine hyperbolische Form; entsprechende Teleskope werden auch als Hypergraph bezeichnet.[15]

Einige neuere Korrektoren dienen zur Aufwertung bestehender Großteleskope, um mit diesen Himmelsdurchmusterungen durchzuführen. Bedingt durch den großen Hauptspiegel und dessen nicht an den Korrektor angepasste Form erfordern sie große, beabstandete Linsen. Nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über deren Dimensionen. Eine detaillierte Diskussion findet sich in [13]

Name Teleskop Apertur Bildfeld Linsen Durchmesser Länge Kamera Datum
WFI[16][17] 2.2-m MPG/ESO 2,2m 0,6° 6 ≈ 40 cm ≈ 35 cm 67 Mpix 1995
Megacam[18] CFHT 3,6 m 1,4° 4 81 cm 190 cm 340 Mpix 2003
WFCAM[19] UKIRT 3,8 m 1,0° 3 + 1 Spiegel 81 cm 16 Mpix 2004
DECam[20] Victor M. Blanco Teleskop 4,0 m 2,2° 5 93 cm 520 Mpix 2011
Hyper-Suprime-Cam[21] Subaru-Teleskop 8,2 m 1,5° 7 (inkl. ADC) 82 cm 185 cm 889 Mpix 2011
WIYN-ODI[22] WIYN-KPNO 3,5 m 1,4° 2 (+ 4 ADC) 63 cm 1024 Mpix 2011
Integrierter Korrektor
SDSS-2,5-Meter-Teleskop[23] 2,5 m Cassegrain + 2/3 72 cm - 126 Mpix 1998
Pan-STARRS[24] 1,8 m Cass. + 3 50 cm - 1400 Mpix 2006
VISTA[25] 4 m 1,4° Cass. + 3 52 cm - 67 Mpix 2008
VST[26] 2,6 m 1,4° Cass. + 1 (+ 4 ADC)
oder Cass. + 2
46 cm
44 cm
- 268 Mpix 2011
Space Surveillance Telescope 3,5 m 3,5° Paul-Baker + ?  ? -  ? 2011
LSST[27] 8,4 m 3,5° Paul-Baker + 3 162 cm - 3200 Mpix 2014

Sphärischer Hauptspiegel

Eine andere Gruppe von Korrektoren ist für einfacher herzustellende sphärische Hauptspiegel entworfen:

Es zeigt sich, dass mit den einfachen Linsen nur bei kleineren Spiegeln bzw. Aperturen eine gute Korrektur möglich ist, bspw. für einen Durchmesser von 200 mm und einer Öffnung von 1:5; bei größeren Spiegeln, bspw. einem 800 mm F/4, ergibt sich auch im Zentrum kein scharfes Bild.[29] Während diese Linsen sphärische Aberrationen korrigieren, rufen sie meist zusätzlichen Astigmatismus, Koma und eine stärkere Bildfeldwölbung hervor[8]. Diese das Bildfeld begrenzenden Abbildungsfehler können durch weitere, räumlich separierte Glieder behoben oder vermindert werden:

  • Jones-James[30][29]
  • eine streuende und fokussiernde Linse[31] oder Achromat[32]
  • Pankratz Triplett und Dublett,[33] für einen Spiegel mit einer Apertur von 1:2,13 und einem Durchmesser von 75 cm erzielt eine Brennweitenverlängerung von 3.
  • GAnAs bestehend aus zwei asphärischen Platten und einer Meniskuslinse für einen 1-m-Spiegel mit 5 m Brennweite und ein Bildfeld von 0,5°. [34]

Für Teleskope mit einem Cassegrain-Strahlengang werden Korrektorlinsen auch nahe dem Fangspiegel verwendet, wie bereits in der Arbeit von Sampson gezeigt[1], im Klevtsov-Teleskop und im Argunov-Teleskop.[35][36] Auch für Gregory-Teleskope mit sphärischen Spiegeln sind eine Reihe von Korrektoren entwickelt worden.[37] Ein einfacher Korrektor für sphärische Aberration besteht aus einer Linse im Brennpunkt und einem leicht gekippten ellipsoiden Fangspiegel, der das Bild neben den Brennpunkt projiziert; in dieser Anordnung, die Schupmann-Medial-Fernrohren ähnelt, werden zudem Koma, Astigmatismus, Bildfeldkrümmung und -verzerrung beseitigt.[38][39] Ebenfalls zum Ausgleich der sphärischen Aberration dienen der aus zwei Spiegeln konstruierte Mertz-Korrektor des Arecibo-Radioteleskops und die aus vier Spiegeln konstruierten Korrektoren des Hobby-Eberly-Teleskops und des Southern African Large Telescope;[40] diesem folgt erforderlichenfalls noch ein siebenlinsiger Korrektor zur Erweiterung des Bildfeldes.[41] Ein neueres Design für das Hobby-Eberly-Teleskop verspricht durch einen Mertz-Korrektor, gefolgt von einer inversen Cassegrain-Anordnung, eine Korrektur über ein Bildfeld von 18 Bogenminuten durch 4 Spiegel.[42] Eine Übersicht und weitere Konfigurationen geben Ackermann et al.[43]

Durch einen gänzlich anderen Ansatz können auch mit sphärischen Hauptspiegeln sehr große Bildwinkel erzielt werden. Hierbei besteht der Korrektor aus vielen kleinen Segmenten, die aus zwei paarweise angeordneten asphärischen Spiegeln, Segmente eines Mertz-Korrektor, zusammensetzen und die Bildfehler jeweils in ihrem kleinen Bereich ausgleichen. Damit ist es möglich, ein 30-m-Teleskop mit 3° Bildwinkel zu konstruieren.[44] Für die gleiche Spiegelanordnung zeigt Allan David Beach einen postfokalen Linsenkorrektor, der ein erneutes Abbild erzeugt und mit einer Meniskuslinse dabei die sphärische Aberration beseitigt und wie in einem Schuppmann-Teleskop eine Bildlinse einsetzt.[45][46] In ähnlicher Weise arbeitet die Relaisoptik für sphärische Spiegel in Cassegrainanordnung und in Newtonteleskopen von Michael Paramythioti, die in dem Clavius-Teleskop eingesetzt wird.[47][48]

Atmosphärische Dispersion

Atmosphärische Dispersion bei unterschiedlichen Neigungswinkeln eines Teleskops
Atmosphärischer Dispersionskorrektor durch verdrehbare Amici-Prismen

Werden mit einem Teleskop Beobachtungen außerhalb des Zenits durchgeführt, führt dies durch die Atmosphäre zu einer Aufspaltung des Lichts ähnlich der Farbaufspaltung eines Prismas. Das nebenstehende Bild verdeutlicht diesen Effekt für drei Wellenlängen. Die atmosphärische Dispersion wurde 1869 von Airy beobachtet; er und sein Assistent schlugen verschiedene Gegenmaßnahmen vor.[49] In modernen Teleskopen werden häufig Geradsichtprismen nach Amici eingesetzt, die durch gegenseitiges Verdrehen eine gegenteilig Dispersion hervorrufen und den Effekt kompensieren.[50] Diese sind, um eine kleine Baugröße zu ermöglichen, nahe dem Fokus angeordnet und sind gegebenenfalls dort mit weiteren Korrekturlinsen kombiniert.

Referenzen

  1. 1,0 1,1 1,2 Ralph Allen Sampson: On a Cassegrain Reflector with Corrected Field. (PDF; 565 kB).
  2. Mark R. Ackermann, John T. McGraw, Peter C. Zimmer: An Overview of Wide-Field-Of-View Optical Designs for Survey Telescopes, Advanced Maui Optical and Space Surveillance Technologies Conference, 2010
  3. Ralph Allen Sampson: A New Treatment of Optical Aberrations. In: Philosophical Transactions of the Royal Society of London. Series A, Containing Papers of a Mathematical or Physical Character. Band 212, 1913, S. 149–185, JSTOR:91051 (rsta.royalsocietypublishing.org [PDF; abgerufen am 17. Dezember 2011]).
  4. Ralph Allen Sampson: On correcting the field of a Newtonian telescope. bibcode:1913MNRAS..73..524S
  5. Sidney Charles Bartholemew Gascoigne: Some Recent Advances in Astronomical Optics. 1968, Quarterly Journal of the Royal Astronomical Society, Band. 9, S. 98. bibcode:1968QJRAS...9R..98G
  6. Seymour Rosin: Cassegrain tele-objective., Patentschrift US3274886.
  7. Seymour Rosin: Ritchey Chrétien Corrector System. In: Applied Optics. Band 5, Nr. 4, 1. März 1966, S. 675–676, doi:10.1364/AO.5.000675.
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Sub aperture corrector (englisch).
  9. Frank Elmore Ross: LENS SYSTEM FOR CORRECTING COMA OF MIRRORS, Astrophysical Journal, Band 81, S. 156. bibcode:1935ApJ....81..156R
  10. Charles Gorrie Wynne: Ritchey-Chrétien Telescopes and extended Field Systems, 1968, Astrophysical Journal, Band 152, S. 675, bibcode:1968ApJ...152..675W
  11. C. G. Wynne: A new wide filed triple lens parabolid field corrector, 1974, Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, Band 167, S. 189–198, bibcode:1974MNRAS.167..189W
  12. Maurice Paul: Systèmes correcteurs pour réflecteurs astronomiques, Revue d'optique, Band 14, no. 5, S. 169–202, May 1935.
  13. 13,0 13,1 Mark R. Ackermann et al.: The Unique Optical Design of the NESSI Survey Telescope (PDF; 2,2 MB), 2006
  14. Tele Vue Optics: Paracorr
  15. Hypergraph
  16. The Wide Field Imager at the 2.2-m MPG/ESO Telescope: First Views with a 67-Million-Facette Eye. bibcode:1999Msngr..95...15B
  17. eso.org: WFI - Wide Field Image
  18. MegaPrime - Instrument Description
  19. UKIRT WFCAM - Optical Design
  20. K. Honscheid et al.: The Dark Energy Camera (DECam), 2008, arxiv:0810.3600
  21. Satoshi Miyazaki: Hyper Suprime-Cam (PDF; 4,7 MB), Cosmology Near and Far: Science with WFMOS, 2008
  22. George H. Jacoby et al.: The WIYN One Degree Imager Optical Design (PDF; 1,2 MB), 2008
  23. THE 2.5 m TELESCOPE OF THE SLOAN DIGITAL SKY SURVEY (PDF; 2,1 MB) Beschreibung des SDSS-Teleskops (englisch).
  24. What is Pan-STARRS? (MS PowerPoint; 11,8 MB) Diskussion der Eigenschaften des Korrektor des Pan-STARRS und eines weiterführenden Entwurfs. (englisch).
  25. The VISTA IR Camera Beschreibung des Kamera und des Korrektors des VISTA
  26. VST FINAL OPTICS DESIGN SUMMARY FOR THE WHOLE SYSTEM (MS Word; 735 kB)
  27. Large refractive corrector producing a 3.5 degree field of view (engl.), Korrektor des Large Synoptic Survey Telescope
  28. Thomas Bird, Alfred V. Bowen: A Compact All-Spherical Catadioptric Newtonian Telescope, Telescope Making No. 03 (Spring 1979)
  29. 29,0 29,1 29,2 Herbert Gross, Fritz Blechinger, Bertram Achtner: Handbook of Optical Systems, Survey of Optical Instruments S. 846 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  30. Damien J. Jones, William E. James: Prime focus correctors for the spherical mirror. In: Applied Optics. Band 31, Nr. 22, 1992, S. 4384–4388, doi:10.1364/AO.31.004384.
  31. Patent US4881801: Fast, aberration-free flat field catadioptric telescope. Erfinder: Rolin J. Gebelein.
  32. Patent DE60121561T2: Spiegelteleskop, Erfinder: Peter Wise.
  33. Michael Pankratz: Icarus750 - Optical Design
  34. F. Della Prugna, H. Schenner: GANAS: A HYBRID ANASTIGMATIC ASPHERICAL PRIME-FOCUS CORRECTOR (PDF; 88 kB), 2009RMxAC..35..259D
  35. P. S. Argunov: Isochromatic telescope designs with spherical optics. Astron. Vestn. 6 (1), 52 (1972)
  36. Pavol A. Dubovský: Astronomical Observatory on Kolonica Saddle (englisch).
  37. Peter Ceravolo: All-Spherical Catadioptric Gregorian Optical Designs for Meter Class Telescopes (PDF; 169 kB)
  38. John J. Villa: Adaptation of the Schupmann Medial Telescope to a Large Scale Astronomical Optical System. In: Applied Optics. Band 11, Nr. 8, August 1972, ISSN 1539-4522, S. 1814–1821, doi:10.1364/AO.11.001814.
  39. Michael Bass (Hrsg.): Handbook of optics. Band 2.
  40. Handout (PDF; 6,5 MB) S. 7 (englisch).
  41. SALTICAM (englisch).
  42. John A. Booth et al.: The wide field upgrade for the Hobby-Eberly Telescope (PDF; 1,6 MB), Proc. SPIE, Band 6267, 2006
  43. Mark R. Ackermann, John T. McGraw, Peter C. Zimmer: Improved Spherical Aberration Corrector for fast spherical primary mirrors (PDF; 1,2 MB).
  44. Burge, J. H., Angel, J. R. P.: A 30 meter Cassegrain telescope with spherical optics and a 3° field, Proc. SPIE Band 4840, 2003.
  45. Beach, A. D.: KiwiStar: a design system for ultrafast high-resolution broad-spectrum wide-angle catadioptric lenses, bibcode:1997SPIE.3130...13B.
  46. Allan David Beach: Reflector Telescope Lens System, Patentschrift US5734496.
  47. Michel Paramythioti, Paul-Louis Vinel: Clavius: an operational concept in relay telescopes, bibcode:2003SPIE.4842..106P
  48. Michel Paramythioti: Aberration correcting optical relay for optical system, in particular mirror telescope, Patentschrift US2003021024.
  49. C. G. Wynne: An new Form of Atmospheric Dispersion Corrector, bibcode:1993MNRAS.262..741W
  50. eso.org: FEROS - The Fiber-fed Extended Range Optical Spectrograph

Weblinks


Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


11.05.2021
Teleskop zur Erforschung von Objekten höchster Dichte im Universum
Eine internationale Gruppe von Astronomen hat erste Ergebnisse eines groß angelegten Programms vorgestellt, bei dem Beobachtungen mit dem südafrikanischen MeerKAT-Radioteleskop dazu verwendet werden, die Theorien von Einstein mit noch nie dagewesener Genauigkeit zu testen.
11.05.2021
Quantencomputing einfach erklärt
„Quantencomputing kompakt“ lautet der Titel eines aktuellen Buchs, das Bettina Just veröffentlicht hat. Die Mathematikerin und Informatikerin, die an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) lehrt und forscht, behandelt darin ein Teilgebiet der Informationstechnik mit großem Entwicklungspotenzial.
11.05.2021
Auf dem Weg zum kleinstmöglichen Laser
Bei extrem niedrigen Temperaturen verhält sich Materie oft anders als gewohnt.
07.05.2021
Die Entdeckung von acht neuen Millisekunden-Pulsaren
Eine Gruppe von Astronomen hat mit dem südafrikanischen MeerKAT-Radioteleskop acht Millisekunden-Pulsare entdeckt, die sich in Kugelsternhaufen mit hoher Sterndichte befinden.
04.05.2021
Handfeste Hinweise auf neue Physik
Das Fermilab (USA) hat heute erste Daten aus dem Myon g-2 Experiment veröffentlicht, welche die Messwerte des gleichnamigen, 2001 durchgeführten Experiments am Brookhaven National Laboratory bestätigen.
04.05.2021
Neuer Exoplanet um jungen sonnenähnlichen Stern entdeckt
Astronomen aus den Niederlanden, Belgien, Chile, den USA und Deutschland bilden neu entdeckten Exoplaneten „YSES 2b“ direkt neben seinem Mutterstern ab.
07.04.2021
Myon g-2: Kleines Teilchen mit großer Wirkung
Das Myon g-2-Experiment des Fermilab in den USA steht vor einem Sensationsmoment, der die Geschichte der Teilchenphysik neu schreiben könnte. Und vielleicht sogar Hinweise auf noch unbekannte Teilchen im Universum gibt.
02.04.2021
Zwei merkwürdige Planeten
Uranus und Neptun habe beide ein völlig schiefes Magnetfeld.
02.04.2021
Der erste interstellare Komet könnte der ursprünglichste sein, der je gefunden wurde
Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) deuten darauf hin, dass der abtrünnige Komet 2I/Borisov einer der ursprünglichsten ist, die je beobachtet wurden.
02.04.2021
Erstmals Atominterferometer im Weltraum demonstriert
Atominterferometer erlauben hochpräzise Messungen, indem sie den Wellencharakter von Atomen nutzen. Sie werden zum Beispiel für die Vermessung des Schwerefelds der Erde eingesetzt oder um Gravitationswellen aufzuspüren. Weitere Raketenmissionen sollen folgen.
02.04.2021
Sendungsverfolgung für eine Quantenpost
Quantenkommunikation ist abhörsicher, aber bislang nicht besonders effizient.
25.03.2021
Astronomen bilden Magnetfelder am Rand des Schwarzen Lochs von M 87 ab
Ein neuer Blick auf das massereiche Objekt im Zentrum der Galaxie M 87 zeigt das Erscheinungsbild in polarisierter Radiostrahlung.
24.03.2021
Die frühesten Strukturen des Universums
Das extrem junge Universum kann nicht direkt beobachtet werden, lässt sich aber mithilfe mathematischer Theorien rekonstruieren.
24.03.2021
Können Sternhaufen Teilchen höher beschleunigen als Supernovae?
Ein internationales Forschungsteam hat zum ersten Mal gezeigt, dass hochenergetische kosmische Strahlung in der Umgebung massereicher Sterne erzeugt wird. Neue Hinweise gefunden, wie kosmische Strahlung entsteht.
24.03.2021
Neue Resultate stellen physikalische Gesetze in Frage
Forschende der UZH und des CERN haben neue verblüffende Ergebnisse veröffentlicht.
21.03.2021
Elektronen eingegipst
Eine scheinbar einfache Wechselwirkung zwischen Elektronen kann in einem extremen Vielteilchenproblem zu verblüffenden Korrelationen führen.
21.03.2021
Chromatischer Lichtteilcheneffekt für die Entwicklung photonischer Quantennetzwerke enthüllt
Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Entwicklung von Anwendungen der Quanteninformationsverarbeitung. In einem Schlüsselexperiment ist es gelungen, die bislang definierten Grenzen für Photonenanwendungen zu überschreiten.
18.03.2021
Stratosphärische Winde auf Jupiter erstmals gemessen
Mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) hat ein Team von Astronomen zum ersten Mal die Winde in der mittleren Atmosphäre des Jupiters direkt gemessen.
18.03.2021
Was Gravitationswellen über Dunkle Materie verraten
Die NANOGrav-Kollaboration hat kürzlich erste Hinweise auf sehr niederfrequente Gravitationswellen beobachtet.
18.03.2021
Filamente des kosmischen Netzwerks entdeckt
Einem internationalen Team von Astronominnen und Astronomen gelang zum ersten Mal die direkte Kartierung kosmischer Filamente im jungen Universum, weniger als zwei Milliarden Jahre nach dem Urknall. Die Beobachtungen zeigen sehr leuchtschwache Galaxien, und geben Hinweise auf deren Vorfahren.
18.03.2021
Blaupausen für das Fusionskraftwerk
Am 21 März 1991 erzeugte die Experimentieranlage ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching das erste Plasma.
12.03.2021
Was die reflektierte Strahlung von Exoplaneten verraten könnte
Als 1995 der erste Planet außerhalb unseres Sonnensystems gefunden wurde, war das eine Sensation, die später mit dem Physik-Nobelpreis gewürdigt wurde.
12.03.2021
Theoretische Lösung für Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit
Wenn Reisen zu fernen Sternen innerhalb der Lebenszeit eines Menschen möglich sein sollen, muss ein Antrieb gefunden werden, der schneller als Lichtgeschwindigkeit ist.
12.03.2021
Quantenkontrolle mit Fernbedienung
Quantentechnologien basieren auf der präzisen Kontrolle des Zustands und der Wechselwirkung einzelner Quantenteilchen.
12.03.2021
Wie Gesteine die Bewohnbarkeit von Exoplaneten beeinflussen
Die Verwitterung von Silikatgesteinen trägt massgeblich dazu bei, dass auf der Erde ein gemässigtes Klima herrscht.