Gregory W. Moore

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Gregory Moore (2012)

Gregory Winthrop Moore (* 1961) ist ein US-amerikanischer theoretischer und mathematischer Physiker, der sich mit Stringtheorie und Quantenfeldtheorie befasst.

Moore studierte bis zum Bachelor-Abschluss an der Princeton University und wurde 1985 an der Harvard University bei Sidney Coleman promoviert (Geometrical Aspects of Anomalies).[1] Er ist Professor an der Rutgers University.

Er befasste sich unter anderem mit Verbindungen der Stringtheorie (extremaler) schwarzer Löcher zur Zahlentheorie und automorphen Formen (und zu anderen Teilgebieten der Stringtheorie wie deren Störungstheorie und Kosmologie), mit topologischen Feldtheorien (mit Anwendungen auf topologische Invarianten), Branen, zweidimensionaler Quantengravitation, konformen Feldtheorien (auch mit Anwendung auf Anyonen) und Stringfeldtheorie. Er arbeitet eng mit Mathematikern zusammen.

Zum Beispiel wandte er den Attraktor-Mechanismus (nach Renata Kallosh, Andrew Strominger, Sergio Ferrara) aus der Theorie supersymmetrischer schwarzer Löcher auf die Kompaktifizierung von Superstrings an und zeigte, dass bestimmte arithmetische Calabi-Yau Mannigfaltigkeiten dabei ausgezeichnet sind.

1986 bis 1989, 1999, 2002, 2006 und 2012 war er am Institute for Advanced Study, wo er unter anderem mit Edward Witten zusammenarbeitete.[2] 1994 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Zürich (Two dimensional Yang-Mills theory and topological field theory). 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2012 wurde er Fellow der American Mathematical Society. Für 2014 wurden ihm der Dannie-Heineman-Preis für mathematische Physik und der Leonard Eisenbud Prize zugesprochen, für 2015 die Dirac-Medaille des ICTP.

Schriften

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mathematics Genealogy Project
  2. IAS: Gregory Moore

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