Graham Ross (Physiker)

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Graham Garland Ross ist ein britischer theoretischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik beschäftigt.

Ross wurde an der University of Durham promoviert und war dann von 1981 bis 1983 als Rutherford Atlas Research Fellow am Pembroke College der University of Oxford. Er ist seit 1983 Fellow des Wadham College in Oxford, wurde im selben Jahr Lecturer, wurde 1990 Reader und SERC Senior Research Fellow und ist seit 1992 Professor für theoretische Physik an der Universität Oxford und dort am Rudolf Peierls Center of Theoretical Physics. Er war mehrfach Wissenschaftler am CERN.[1]

Ross ist bekannt für detaillierte Untersuchungen (Unified Model Building) zum Standardmodell und darüberhinausgehenden Theorien der Elementarteilchen (GUTs, Supersymmetrie, auf Stringtheorien basierenden Modellen) mit dem vorrangigen Ziel, experimentell überprüfbare Ergebnisse zu erhalten.

Mit Mary Gaillard und John Ellis sagte er 1977 (damals am CERN) 3-Jet-Ereignisse in der QCD bei Elektron-Positron-Vernichtung voraus.[2]

2012 erhielt er die Dirac-Medaille. Er ist seit 1991 Fellow der Royal Society.

Schriften

  • Grand unified theories, Benjamin Cummings (Frontiers in Physics) 1985

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Biographische Daten nach den Einträgen in Gordon Fraser The Particle Century, CRC Press, 1998, darin von Ross The Standard Model and Beyond
  2. Ellis, Ross, Gaillard „Search for Gluons in e+e- Annihilation“, Nuclear Physics B, Bd.111, 1976, S.253, Erratum Nuclear Physics B, Bd.130, 1977, S. 516

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