Fuhrmann (Sternbild)

Fuhrmann (Sternbild)

Auriga ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zur ehemaligen britischen Automarke Auriga siehe Espero Limited.
Sternbild
Fuhrmann
Legende
Fuhrmann (Sternbild)
Karte des Sternbilds Fuhrmann
Lateinischer Name Auriga
Lateinischer Genitiv Aurigae
Kürzel Aur
Rektaszension 437544h 37m 54s bis 730567h 30m 56s
Deklination 2275329+27° 53′ 29″ bis 2560953+56° 09′ 53″
Fläche 657 deg²
Rang 21
Voll­stän­dig sicht­bar 90° Nord bis 34° Süd
Beob­achtungs­zeit für Mittel­europa Teilweise zirkumpolar.

Vollständige Sichtbarkeit (ca.):

Bezugsort 50°27 N
11°31′ O
Beginn 1. Oktober
Beginn 12 Std. oder
ganze Nacht
1. November
Ende 12 Std. oder
ganze Nacht
6. Februar
Ende 15. März
Anzahl der Sterne heller als 3 mag 5
Hellster Stern (Größe) Capella (0,08)
Meteorströme
Nachbarsternbilder
(von Norden im
Uhrzeigersinn)
Quellen IAU,

Der Fuhrmann (lateinisch / fachsprachlich Auriga) ist ein Sternbild des Nordhimmels. Sein Hauptstern Capella ist ein Stern 1. Größe und Teil des auffälligen Wintersechsecks.

Beschreibung

Das Sternbild Fuhrmann, wie es mit dem bloßen Auge gesehen werden kann

Der Fuhrmann ist ein ausgedehntes, leicht erkennbares Sternbild. Er grenzt direkt östlich an den Stier (lat.: Taurus) an. Zusammen mit dem Stern Elnath (β Tauri), der zum Stier gehört, bildet der Fuhrmann ein fast regelmäßiges Sechseck. Der Hauptstern Capella ist mit 0.1 mag der dritthellste Stern des Nordhimmels.

Der nördliche Teil des Fuhrmannes ist in unseren Breiten zirkumpolar, d. h., das ganze Jahr über sichtbar. Er erreicht im Winter seine höchste Position am Nachthimmel. In etwa 13.000 Jahren wird er aufgrund der Präzession den Himmelsäquator markieren.

Durch den Fuhrmann zieht sich das sternenreiche Band der Milchstraße, daher sind hier mehrere interessante Objekte, wie Sternhaufen und Nebel, zu sehen.

Auriga, Stich 1782.jpg

Geschichte

Das Sternbild war bei den Babyloniern als Fuhrmann (Rukubi) bekannt. Der lateinische Name Auriga bedeutet so viel wie Wagenlenker oder Steuermann.

Die Römer identifizierten das Sternbild mit dem griechischen König Erichthonios, der den vierspännigen Wagen erfand.

Der Fuhrmann gehört zu den 48 Sternbildern der antiken griechischen Astronomie, die von Ptolemäus beschrieben wurden.

Einer früheren Deutung nach handelt es sich bei dem Sternbild um einen Hirten, der eine Ziege über der Schulter trägt. Der Name des Hauptsterns Capella bedeutet (lat.:) „Zicklein“. In älteren Sternatlanten, wie der Uranometria von Johann Bayer oder den Werken von Johannes Hevelius und J.E. Bode wird der Fuhrmann als bärtiger Mann mit einer Ziege auf dem Rücken oder Arm dargestellt.

Der südlichste Stern Elnath wurde in der Vergangenheit als γ Aurigae dem Fuhrmann zugerechnet. Nach Festlegung der Sternbildgrenzen durch die Internationale Astronomische Union (IAU) gehört er heute zum Stier.

Mythologie

König Erichthonios I. von Athen spannte als erster vier Pferde vor seinen Wagen. Bei den Römern galt er als Sohn des Gottes Vulkan, bei den Griechen als Sohn des Hephaistos und der Athene.

Nach Eratosthenes wird Hippolytos, Sohn des Theseus nach seinem Tod als Sternbild an den Himmel versetzt.[1]

Nach der Griechischen Mythologie soll es sich bei der Ziege um die Nymphe Amalthea handeln, die Zeus als Knaben versorgte. Zeus war ein Sohn des Titanen Kronos, dem geweissagt wurde, dass er eines Tages von einem seiner Nachkommen als Herrscher gestürzt werde. Kronos verschlang darauf hin alle seine Kinder sofort nach der Geburt. Nach der Geburt von Zeus wurde ihm stattdessen ein Stein untergeschoben, den er ebenfalls verschlang. Zeus wurde in einer Höhle versteckt und von Amalthea mit der Milch einer Ziege aufgezogen.
Anderen mythologischen Deutungen nach war Amalthea selbst eine Ziege. Ihr Horn gehörte später der Glücksgöttin Fortuna und war deren „Füllhorn“.

Himmelsobjekte

Sterne

B
F
Namen o. andere Bezeichnungen
m
M
Lj
Spektralklasse
101α 13 Capella, Alhajoth 0,08 -0,48 42 G5 III + G0 III
102β 34 Menkalinan 1,9 -0,1 82 A2 V
108θ 37 Bogardus 2,7 173 A0p
109ι 3 Hassaleh, Kabdhilinam, Al Kab 2,7 ca. −3 ca. 500 K3 II
105ε 7 Almaaz, Al Anz 2,9 bis 3,8 -5,9 bis –4,8 2000 F0 Ia
107η 10 Hoedus II, Haedus II 3,18 -0,96 219 B3 V
106ζ 8 Azaleh, Hoedus I, Haedus I, Sadatoni, Saclateni 3,7 bis 4,0 -3,2 bis –2,5 790 K4 II + B8 V
104δ 33 Prijipati 3,72 0,55 140 K0 III
113ν 32 3,97 -0,13 215 K0 III
116π 35 4,24 bis 4,34 840 M3 II
110κ 44 4,32 169 G8 IIIb
119τ 29 4,51 213 G8 III Fe-1
5 16 4,54
111λ 15 4,69 41 G1 IV
122χ 25 4,71 2000 B5 Iab
120υ 31 4,72 475 M0 III
5 2 4,79
123ψ2 50 4,80 433 K3 III
112μ 11 4,82
5 63 4,91
123ψ1 46 4,92
5 4 4,93
114ξ 30 4,96
5 9 4,98
123ψ7 58 4,99
5 14 5,01
118σ 21 5,02
123ψ4 55 5,04
5 19 5,05
121φ 24 5,08
117ρ 20 5,22
5 AE Aurigae 5,78-6,08 -2,3 1460 O9.5 V

γ Aurigae gehört durch die moderne Festlegung des Sternbildgrenzen zum Sternbild Stier und wird als β Tauri geführt.

Beobachtbare Mehrfachsterne

System m Abstand
θ 2,7 / 7,2 / 9 4 / 50"
δ 3,72 / 9,7 / 9,7 115,4 / 197,1"
ω 4,9 / 7,8 5"
ν 4,0 / 9,5 54,6"
λ 4,69 / 13,4 29"
14 5,1 / 7,5 14,6"
26 5,4 / 8,0 12,4"
41 6,2 / 7,0 7,6"

θ Aurigae ist ein potentielles Doppelsternsystem mit einem Winkelabstand von knapp 4 Bogensekunden; eine dritte, optische Komponente ist etwa 50 Bogensekunden entfernt. Um alle drei Sterne zu beobachten benötigt man ein mittleres Teleskop ab 8 cm Öffnung.

ω Aurigae ist ein Doppelsternsystem in 250 Lichtjahren Entfernung, mit zwei weißlich leuchtenden Sternen der Spektralklassen A0 und F5. Aufgrund des weiten Winkelabstandes von 5 Bogensekunden kann das System bereits mit einem kleineren Teleskop in Einzelsterne aufgelöst werden.

Veränderliche Sterne

Stern m Periode Typ
β 1,85 bis 1,93 47,5 Stunden Bedeckungsveränderlicher
ε 2,9 bis 3,8 9883 Tage Bedeckungsveränderlicher
ζ 3,7 bis 4,0 972,16 Tage Bedeckungsveränderlicher
π 4,24 bis 4,34 972,16 Tage unregelmäßig Veränderlicher
RT 5,0 bis 5,8 3,7281 Tage Cepheid
AE 5,78 bis 6,08 unregelmäßig Veränderlicher

Der zweithellste Stern, β Aurigae, ist 82 Lichtjahre entfernt. Er ist, wie Capella, ein spektroskopischer Doppelstern und darüber hinaus ein bedeckungsveränderlicher Stern, d. h., zwei Sterne unterschiedlicher Leuchtkraft umkreisen einander. Wenn sich die dunklere Komponente vor die hellere schiebt, nimmt die scheinbare Helligkeit ab.
Der Name Menkalinan ist arabischen Ursprungs und bedeutet so viel wie „die Schulter des Zügelhalters (Fuhrmannes)“.

ε Aurigae ist ein bedeckungsveränderlicher Stern vom Typ Algol in 4.000 Lichtjahren Entfernung. Von allen bekannten Bedeckungsveränderlichen weist er mit rund 27 Jahren die größte Periode auf, wobei die Phase des Helligkeitsminimums etwa 18 Monate beträgt.

ζ Aurigae ist ebenfalls ein Bedeckungsveränderlicher vom Typ Algol. Das System besteht aus einem roten Überriesen der Spektralklasse K4, der von einem kleineren bläulichen Begleitstern der Spektralklasse B umkreist wird. Das System besitzt die zweitlängste bekannte Periode: Alle 2,66 Jahre schiebt sich der bläuliche Stern vor den Hauptstern und die beobachtete Helligkeit nimmt ab. Das System ist etwa 790 Lichtjahre entfernt.

Die Sterne ε und ζ Aurigae werden auch als Haedus I und II (griechisch „die Kinder“) bezeichnet.

RT Aurigae ist ein Pulsationsveränderlicher Stern vom Typ der Cepheiden in 2.500 Lichtjahren Entfernung. Der Stern ändert rhythmisch, in 3 Tagen, 7 Stunden und 28 Minuten, seine Helligkeit.

AE Aurigae ist ein etwa 1460 Lichtjahre entfernter veränderlicher Stern, dessen Helligkeit unregelmäßig zwischen 5,78 und 6,08m schwankt. In einer dunklen Nacht ist er gerade noch mit bloßem Auge sichtbar. Messungen der Eigenbewegung zeigten, dass sich der Stern mit einer außerordentlich hohen Geschwindigkeit von 100 km/s bewegt. Er gehört zusammen mit 53 Arietis im Widder und μ Columbae in der Taube zur Klasse der Runaway-Sterne (Ausreißer). Möglicherweise waren sie einst Mitglieder eines Mehrfachsternsystems und wurden infolge einer Supernovaexplosion oder durch das nahe Vorbeiziehen eines anderen Systems vor zwei bis drei Millionen Jahren aus der Orion-Assoziation geschleudert.

Messier- und NGC-Objekte

Messier (M) NGC sonstige m Typ Name
36 1960 6,5 Offener Sternhaufen
37 2099 6,0 Offener Sternhaufen
38 1912 7,0 Offener Sternhaufen
1664 7,2 Offener Sternhaufen
1778 7,7 Offener Sternhaufen
1857 7,0 Offener Sternhaufen
1883 Offener Sternhaufen
1907 8,2 Offener Sternhaufen
1931 10 Emissionsnebel
2126 Offener Sternhaufen
2192 Offener Sternhaufen
2281 5,4 Offener Sternhaufen
IC 405 Emissionsnebel
IC 2149 10,6 Planetarischer Nebel

Im Fuhrmann befinden sich drei offene Sternhaufen, die der französische Astronom und Kometenjäger Charles Messier in seinen Katalog nebliger Objekte (Messierkatalog) aufnahm. Alle drei Sternhaufen sind etwa 4.000 Lichtjahre entfernt und bieten einen schönen Anblick im Fernglas oder Teleskop. Sie können relativ leicht aufgefunden werden, indem man die Milchstraße im Bereich des Fuhrmannes nach ihnen absucht.

M36 kann schon mit einem größeren Fernglas in 20 bis 30 Einzelsterne aufgelöst werden. Er enthält insgesamt etwa 60 Sterne der 9. bis 14. Größenklasse.

M37 ist der eindrucksvollste Sternhaufen im Fuhrmann. Im Fernglas erkennt man allerdings nur einen nebligen Fleck. Im Teleskop kann der Haufen in eine beeindruckende Zahl von Einzelsternen aufgelöst werden. Insgesamt enthält er 150 Einzelsterne von 9 bis 12,5 m.

M38 ist im Fernglas ebenfalls nur als einen nebliger Fleck zu erkennen. Im Teleskop werden etwa 100 Einzelsterne von 8 bis 12m sichtbar, die interessant angeordnet sind.

NGC 1931 ist ein Emissionsnebel, etwas östlich von M36. Dabei wird eine Gaswolke von benachbarten Sternen zum Leuchten angeregt. Der Nebel ist bereits in einem kleineren Teleskop sichtbar. In einem größeren Teleskop zeigen sich vier eng beieinander stehende Sterne im Nebel.

NGC 2126 ist ein lockerer Sternhaufen mit 20 Sternen von 11 bis 14m.

NGC 2281 wurde im Jahre 1788 von Wilhelm Herschel entdeckt. Er steht ein ganzes Stück westlich des Fuhrmannes, fast auf halbem Weg zu den Zwillingen. Er ist ebenfalls ein interessanter offener Sternhaufen, der aus helleren, verstreuten Sternen besteht. Von seiner Größe und Helligkeit her ist er mit den Messierobjekten vergleichbar.

Siehe auch

Weblinks

 <Lang> Commons: Auriga – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Eratosthenes Katasterismoi 6. Pausanias 2,32,1

Diese Artikel könnten dir auch gefallen



Die letzten News


07.04.2021
Myon g-2: Kleines Teilchen mit großer Wirkung
Das Myon g-2-Experiment des Fermilab in den USA steht vor einem Sensationsmoment, der die Geschichte der Teilchenphysik neu schreiben könnte. Und vielleicht sogar Hinweise auf noch unbekannte Teilchen im Universum gibt.
02.04.2021
Zwei merkwürdige Planeten
Uranus und Neptun habe beide ein völlig schiefes Magnetfeld.
02.04.2021
Der erste interstellare Komet könnte der ursprünglichste sein, der je gefunden wurde
Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) deuten darauf hin, dass der abtrünnige Komet 2I/Borisov einer der ursprünglichsten ist, die je beobachtet wurden.
02.04.2021
Erstmals Atominterferometer im Weltraum demonstriert
Atominterferometer erlauben hochpräzise Messungen, indem sie den Wellencharakter von Atomen nutzen. Sie werden zum Beispiel für die Vermessung des Schwerefelds der Erde eingesetzt oder um Gravitationswellen aufzuspüren. Weitere Raketenmissionen sollen folgen.
02.04.2021
Sendungsverfolgung für eine Quantenpost
Quantenkommunikation ist abhörsicher, aber bislang nicht besonders effizient.
25.03.2021
Astronomen bilden Magnetfelder am Rand des Schwarzen Lochs von M 87 ab
Ein neuer Blick auf das massereiche Objekt im Zentrum der Galaxie M 87 zeigt das Erscheinungsbild in polarisierter Radiostrahlung.
24.03.2021
Die frühesten Strukturen des Universums
Das extrem junge Universum kann nicht direkt beobachtet werden, lässt sich aber mithilfe mathematischer Theorien rekonstruieren.
24.03.2021
Können Sternhaufen Teilchen höher beschleunigen als Supernovae?
Ein internationales Forschungsteam hat zum ersten Mal gezeigt, dass hochenergetische kosmische Strahlung in der Umgebung massereicher Sterne erzeugt wird. Neue Hinweise gefunden, wie kosmische Strahlung entsteht.
24.03.2021
Neue Resultate stellen physikalische Gesetze in Frage
Forschende der UZH und des CERN haben neue verblüffende Ergebnisse veröffentlicht.
21.03.2021
Elektronen eingegipst
Eine scheinbar einfache Wechselwirkung zwischen Elektronen kann in einem extremen Vielteilchenproblem zu verblüffenden Korrelationen führen.
21.03.2021
Chromatischer Lichtteilcheneffekt für die Entwicklung photonischer Quantennetzwerke enthüllt
Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Entwicklung von Anwendungen der Quanteninformationsverarbeitung. In einem Schlüsselexperiment ist es gelungen, die bislang definierten Grenzen für Photonenanwendungen zu überschreiten.
18.03.2021
Stratosphärische Winde auf Jupiter erstmals gemessen
Mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) hat ein Team von Astronomen zum ersten Mal die Winde in der mittleren Atmosphäre des Jupiters direkt gemessen.
18.03.2021
Was Gravitationswellen über Dunkle Materie verraten
Die NANOGrav-Kollaboration hat kürzlich erste Hinweise auf sehr niederfrequente Gravitationswellen beobachtet.
18.03.2021
Filamente des kosmischen Netzwerks entdeckt
Einem internationalen Team von Astronominnen und Astronomen gelang zum ersten Mal die direkte Kartierung kosmischer Filamente im jungen Universum, weniger als zwei Milliarden Jahre nach dem Urknall. Die Beobachtungen zeigen sehr leuchtschwache Galaxien, und geben Hinweise auf deren Vorfahren.
18.03.2021
Blaupausen für das Fusionskraftwerk
Am 21 März 1991 erzeugte die Experimentieranlage ASDEX Upgrade im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching das erste Plasma.
12.03.2021
Was die reflektierte Strahlung von Exoplaneten verraten könnte
Als 1995 der erste Planet außerhalb unseres Sonnensystems gefunden wurde, war das eine Sensation, die später mit dem Physik-Nobelpreis gewürdigt wurde.
12.03.2021
Theoretische Lösung für Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit
Wenn Reisen zu fernen Sternen innerhalb der Lebenszeit eines Menschen möglich sein sollen, muss ein Antrieb gefunden werden, der schneller als Lichtgeschwindigkeit ist.
12.03.2021
Quantenkontrolle mit Fernbedienung
Quantentechnologien basieren auf der präzisen Kontrolle des Zustands und der Wechselwirkung einzelner Quantenteilchen.
12.03.2021
Wie Gesteine die Bewohnbarkeit von Exoplaneten beeinflussen
Die Verwitterung von Silikatgesteinen trägt massgeblich dazu bei, dass auf der Erde ein gemässigtes Klima herrscht.
12.03.2021
Roboter lernen schneller mit Quantentechnologie
Künstliche Intelligenz ist Teil unseres modernen Lebens und eine entscheidende Frage für praktische Anwendungen ist, wie schnell solche intelligenten Maschinen lernen können.
11.03.2021
Mikroskopisch kleine Wurmlöcher als theoretische Möglichkeit
In vielen Science-Fiction-Filmen spielen Wurmlöcher eine wichtige Rolle – als Abkürzung zwischen zwei weit entfernten Orten des Weltalls.
09.03.2021
Das am weitesten entfernte Radio-Leuchtfeuer im frühen Universum
Quasare sind die hellen Zentren von Galaxien, die von schwarzen Löchern angetrieben werden, und aktiv Materie ansammeln.
06.03.2021
Eine nahe, glühend heiße Super-Erde
In den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten haben Astronomen Tausende von Exoplaneten aus Gas, Eis und Gestein aufgespürt.
06.03.2021
Vulkane könnten den Nachthimmel dieses Planeten erhellen
Bisher haben Forschende keine Anzeichen auf globale tektonische Aktivität auf Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems gefunden.
03.03.2021
„Ausgestorbenes Atom“ lüftet Geheimnisse des Sonnensystems
Anhand des „ausgestorbenen Atoms“ Niob-92 konnten Forscherinnen Ereignisse im frühen Sonnensystem genauer datieren als zuvor.