Antonino Pullia

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Antonino Pullia ist ein italienischer experimenteller Teilchenphysiker.

Pullia ist am Istituto Nazionale di Fisica Nucleare (INFN) und Professor an der Universität Mailand Bicocca. Davor lehrte er in Bari und der Universität Mailand. An der Universität Mailand Bicocca leitete er 2003 bis 2006 die Physik Fakultät und war ab 2006 Leiter der lokalen Vertretung der INFN.

Er war an Neutrinoexperimenten im Gran Sasso Labor beteiligt und in leitender Funktion am Delphi-Experiment des Large Electron-Positron Collider (LEP) am CERN. Zurzeit (2011) ist er in der Compact Muon Solenoid-Kollaboration (CMS) am Large Hadron Collider des CERN.

2011 erhielt er mit Dieter Haidt den Premio Enrico Fermi für die Entdeckung neutraler Ströme (Z-Boson) am Gargamelle Detektor des CERN 1973. Dies erforderte eine komplexe Datenanalyse, um den Neutronen-Hintergrund auszuschließen. Die Gargamelle Kollaboration erhielt 2009 den Preis für Hochenergie- und Teilchenphysik der Europäischen Physikalischen Gesellschaft.

2008 erhielt er den Tartufari-Preis der Accademia dei Lincei.

Publikationen (Auswahl)

  • Antonino Pullia, Jean-Pierre Vialle: Weak neutral currents discovery: a giant step for particle physics. In: Europhysics News. European Physical Society, Vol. 41, No. 1, 2010, S. 23–26 (online; PDF; 1,6 MB).

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